Rösti Rezept knuspriger Berner & Zürcher Rösti plus Kartoffelpuffer

Rösti sind im Grunde nichts anderes als geriebene Erdäpfel (Kartoffeln) in der Pfanne gebraten – aber genau darin liegt die Kunst. Ob Berner Rösti aus gekochten Kartoffeln, Zürcher Rösti aus rohen Kartoffeln oder klassischer Kartoffelpuffer (Reiberdatschi): drei Varianten, ein Grundprinzip.
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🍳 Portionen 2
Gesamt 35 Min.
👋 Aktive Zeit 25 Min.
😴 Ruhezeit über Nacht
💪 Schwierigkeit Leicht
🍽 Kategorie Knödel, Pasta & Co
501 kcal
9.2g Eiweiß 24.5g Fett 63.5g Kohlenhydr.
pro Portion

Du brauchst

  • Pfanne (beschichtet)
  • Topf
  • Kartoffelreibe (Röstiraffel)
  • Pfannendeckel oder großer Teller
  • Schüssel zum Mischen
  • Küchensieb oder Tuch zum Ausdrücken

Zutaten

Hauptzutaten

  • Berner Rösti – gekochte Erdäpfel (Kartoffeln)
  • 3 faustdicke mehligkochende Erdäpfel (Kartoffeln), z. B. Agria, Gunda, Adretta
  • Salz
  • Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss (optional)
  • 2 EL Butterschmalz
  • Zürcher Rösti – roh geriebene Erdäpfel (Kartoffeln)
  • 3 faustdicke festkochende Erdäpfel (Kartoffeln), z. B. Ditta, Linda, Sieglinde
  • Salz
  • 2 EL Bratöl oder Butterschmalz
  • Erdäpfelpuffer (Kartoffelpuffer)
  • 3 faustdicke vorwiegend festkochende Erdäpfel (Kartoffeln), z. B. Marabel, Laura
  • 1/2 Zwiebel (optional)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • neutrales Öl zum Braten

Zubereitung

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Schritt 1

Berner Rösti – aus gekochten Kartoffeln Kartoffeln vorkochen Kartoffeln mit Schale in leicht gesalzenem Wasser ca. 20–25 Minuten kochen, bis sie gar, aber noch formstabil sind. Abgießen und am besten über Nacht im Kühlschrank vollständig auskühlen lassen. Reiben und würzen Am nächsten Tag die Kartoffeln schälen und grob raspeln. In eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen und nur locker mischen – nicht verkneten, sonst wird der Rösti kompakt. Anbraten – Phase 1 Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Kartoffelraspel hineingeben und bei starker Hitze (Stufe 8–9 von 9) ca.
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Schritt 2

2 Minuten anbraten, dabei mehrmals wenden, bis sie rundum leicht Farbe nehmen. Dämpfen – Phase 2 Die Masse zu einem Rösti formen: mit dem Löffel flach drücken, die Ränder zur Mitte schieben und eine kompakte, runde Form machen. Hitze auf Stufe 5–6 reduzieren, Deckel auflegen und etwa 5 Minuten dämpfen, damit das Innere weich wird. Knusprig braten – Phase 3 Deckel abnehmen, den Rösti mit Hilfe eines Tellers oder Pfannenwenders vorsichtig wenden. Ohne Deckel weitere 5 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun und knusprig ist. Bei Bedarf etwas Butterschmalz nachgeben. Zürcher Rösti – aus rohen Kartoffeln Kartoffeln vorbereiten Festkochende Kartoffeln grob reiben, leicht salzen und ein paar Minuten stehen lassen.
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Schritt 3

Überschüssige Flüssigkeit sanft ausdrücken – die Masse soll feucht, aber nicht wässrig sein. Anbraten – Phase 1 Fett in einer Pfanne erhitzen. Die Kartoffelraspel locker hineingeben und bei starker Hitze (Stufe 8–9) etwa 2 Minuten unter Wenden anbraten, bis sie anfangen, leicht zu bräunen. Formen & dämpfen – Phase 2 Kartoffeln zu einem flachen Kuchen zusammenschieben, leicht andrücken. Hitze auf Stufe 5–6 reduzieren, Pfanne abdecken und 5 Minuten dämpfen lassen, damit der Rösti innen durchgart. Bräunen – Phase 3 Deckel abnehmen, Rösti vorsichtig wenden und weitere 5 Minuten ohne Deckel braten, bis er goldbraun und knusprig ist. Zum Schluss nach Geschmack nachsalzen.
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Schritt 4

Kartoffelpuffer – mit Ei und Mehl Masse anrühren Vorwiegend festkochende Kartoffeln fein reiben, Zwiebel nach Wunsch mitreiben. Die Masse leicht salzen, kurz stehen lassen und anschließend gut ausdrücken. Binden & würzen Ei und Mehl untermischen, mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Masse soll formbar, aber nicht zu flüssig sein – bei Bedarf mit etwas Mehl nachjustieren. Puffer braten Öl in einer Pfanne auf mittlerer bis höherer Hitze (Stufe 6–7) erhitzen. Kleine Portionen der Kartoffelmasse hineingeben und flach drücken. Pro Seite ca.
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Schritt 5

3–4 Minuten braten, bis die Puffer goldbraun und knusprig sind. Nicht zu früh wenden, sonst zerfallen sie. Servieren Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und heiß servieren – klassisch mit Apfelmus, Kräuterquark oder einfach als knusprige Beilage.

Fragen & Antworten

Vorgekochte oder rohe Kartoffeln für Rösti?
Beides ist richtig. Vorgekochte (am Vortag kochen, kalt stellen, grob reiben) ergeben eine Rösti mit besserer Bindung. Rohe geraspelte Kartoffeln ergeben eine lockere, knusprigere Rösti. Schweizer Klassiker: Vorgekocht.
Wie bekomme ich die Rösti knusprig?
Genügend Butter in der Pfanne, mittlere Hitze und NICHT bewegen. Die Kartoffeln andrücken und 7–10 Minuten braten lassen bis die Unterseite goldbraun ist. Dann mutig wenden. Geduld ist alles.
Wie wende ich die Rösti?
Einen flachen Teller auf die Pfanne legen, umdrehen, dann zurück in die Pfanne gleiten lassen. Das braucht Mut und einen entschlossenen Schwung. Je besser die Unterseite gebunden ist, desto einfacher.
Welche Kartoffelsorte?
Festkochende Sorten (Ditta, Charlotte) behalten ihre Struktur beim Reiben und Braten. Mehlig kochende zerfallen zu Brei. Für den Alltag: Vorwiegend festkochende funktionieren für alle drei Varianten.
Was serviert man zu Rösti?
In der Schweiz: Als Beilage zu Zürcher Geschnetzeltem. Als Hauptgericht: Mit Spiegelei und Käse überbacken (Berner Rösti). Oder als Beilage zu Bratwurst, Fisch oder mit einem grünen Salat.

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