Tzatziki Rezept Griechische Gurken-Joghurt-Sauce mit confiertem Knoblauch
Portionen
4 Portionen (ca. 800 g)
Gesamt
25 Min.
Aktive Zeit
15 Min.
Ruhezeit
über Nacht (Joghurt)
Schwierigkeit
Leicht
Kategorie
Dips, Aufstriche & Co
250
kcal
12.0g Eiweiß
20.0g Fett
8.0g Kohlenhydr.
pro Portion
Du brauchst
Zutaten
Tzatziki
- 400 g Salatgurken
- 500 g griechischer Joghurt (oder Naturjoghurt, abgetropft)
- 40 ml Olivenöl extra vergine
- 20 ml Weißweinessig
- 10 g confierter Knoblauch
- 10 g Dill (frisch oder getrocknet)
- 1 TL Salz
- 1 TL weißer Pfeffer
- Salz (zum Entwässern der Gurke)
- Zitronensaft (optional)
Zubereitung
1
Joghurt vorbereiten
Den Joghurt in ein sauberes Küchentuch oder ein feines Sieb geben, leicht salzen und über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen. Dadurch verliert er überschüssige Molke und wird deutlich cremiger. Der typische hohe Fettgehalt eines originalen griechischen Joghurts wird so zwar nicht erreicht, Konsistenz und Mundgefühl kommen ihm jedoch sehr nahe.
✅ Kontrollpunkt: Joghurt ist fest und hält am Löffel, keine Molke mehr sichtbar.
2
Gurken vorbereiten
Die Gurken schälen, längs halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Grob raspeln, mit etwas Salz vermengen und etwa 10 Minuten Wasser ziehen lassen. Anschließend die Gurkenraspel gründlich ausdrücken und in einem Sieb gut abtropfen lassen.
✅ Kontrollpunkt: Gurkenraspel sind trocken, kein Wasser mehr beim Drücken.
3
Tzatziki fertigstellen
Den confierten Knoblauch mit der Messerklinge fein zerdrücken. Den Dill fein hacken. Den vorbereiteten Joghurt mit Olivenöl, Weißweinessig, Knoblauch, Dill, Salz und weißem Pfeffer glatt rühren. Zum Schluss die Gurken unterheben und nochmals abschmecken. Den Tzatziki gut gekühlt mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
💡 Tipp: Am besten schmeckt der Tzatziki, wenn er am Vortag zubereitet wird. Passt zu Grillfleisch, Ofengemüse oder einfach so mit einem Stück Fladenbrot.
Fragen & Antworten
Joghurt oder Sauerrahm für Tzatziki?
Griechischer Joghurt (10% Fett) ist das Original. Er ist dick, cremig und hat genug Substanz. Normaler Joghurt ist zu flüssig, den müsste man abtropfen lassen. Sauerrahm (saure Sahne) geht als Alternative, macht das Tzatziki aber säuerlicher und schwerer.
Wie bekomme ich Tzatziki nicht wässrig?
Die Gurke reiben, salzen und 20 Minuten in einem Sieb abtropfen lassen, dann ausdrücken. Die Gurke gibt sonst viel Wasser ab und verdünnt das Tzatziki. Manche Rezepte entkernen die Gurke vorher, das hilft auch. Und: Griechischen Joghurt verwenden, der hat weniger Wasser als normalen.
Wie viel Knoblauch?
Das ist Geschmackssache und Mut-Frage. Minimum 1 Zehe auf 500g Joghurt, für Knoblauchfans 2-3 Zehen. Den Knoblauch fein reiben oder pressen, nicht schneiden. Frischer Knoblauch ist schärfer als der vom Vortag. Wer es milder mag: Knoblauch vorher kurz in der Pfanne anrösten.
Wie lange hält sich Tzatziki?
Im Kühlschrank 3-4 Tage. Der Geschmack wird mit der Zeit intensiver, besonders der Knoblauch. Am ersten Tag ist es am mildesten. Wer es für eine Party macht: Am Vortag zubereiten, der Geschmack ist dann am besten ausbalanciert.
Zu was passt Tzatziki?
Zu Souvlaki und Gyros sowieso. Aber auch als Dip zu rohem Gemüse, zu gegrilltem Fleisch, auf Fladenbrot, als Sauce zu Falafel oder als Beilage zu Reis-Gerichten. Im Sommer auch einfach mit frischem Brot als leichtes Abendessen. Universal einsetzbar.