Nuss-Hefekuchen Rezept Nuss-Hefekuchen (Nuss-Germkuchen) mit Marzipan – flaumig und butterzart
Portionen
1 Kuchen (ca. 12 Stück)
Gesamt
2 Std. 30 Min.
Aktive Zeit
30 Min.
Ruhezeit
ca. 1,5 Stunden (Gehzeiten) + 30 Min. (Backen)
Schwierigkeit
Leicht
Kategorie
Süßes & Mehlspeisen
235
kcal
5.2g Eiweiß
6.7g Fett
38.1g Kohlenhydr.
pro Portion
Du brauchst
- Küchenmaschine oder Handmixer mit Knethaken
- Nudelholz
- Springform (28 cm)
- Handmixer (für die Füllung)
- Backpinsel
- Küchentuch (zum Abdecken)
Zutaten
Germteig (Hefeteig)
- 500 g glattes Mehl
- 100 g Butter (zerlassen)
- 80 g Zucker
- 250 ml Milch (lauwarm)
- 21 g frische Hefe (½ Würfel)
- 1 Prise Salz
Nuss-Marzipan-Füllung
- 150 g Marzipanrohmasse
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 3 Eiklar
- 80 g brauner Zucker
- 2 EL Rum
Finish
- 2–3 EL Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)
- Butter (zum Ausstreichen der Form)
Zubereitung
1
Germteig kneten
Butter schmelzen lassen – sie muss nur gerade flüssig sein, nicht heiß. Alle Zutaten in die Schüssel geben und durchkneten, bis der Teig schön glatt und geschmeidig ist.
Die Milch muss man nicht extra wärmen – die Wärme der Butter reicht vollkommen aus.
Die Milch muss man nicht extra wärmen – die Wärme der Butter reicht vollkommen aus.
✅ Kontrollpunkt: Teig ist glatt, elastisch und löst sich vom Schüsselrand.
2
Erste Teigruhe
Teig abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Das macht ihn später richtig flaumig.
Wer mag, kann weniger Hefe nehmen und dafür länger gehen lassen. Lieber weniger Hefe und mehr Geduld – dann schmeckt man die Hefe nicht raus.
Wer mag, kann weniger Hefe nehmen und dafür länger gehen lassen. Lieber weniger Hefe und mehr Geduld – dann schmeckt man die Hefe nicht raus.
✅ Kontrollpunkt: Teig hat sich sichtbar verdoppelt.
3
Füllung vorbereiten
Eier trennen – wir brauchen nur das Eiweiß. Die Eigelb mit einer Prise Salz verrühren und ab in den Tiefkühler – perfekt für den nächsten Mürbteig.
Braunen Zucker und Haselnüsse zum Eiweiß geben. Marzipan klein schneiden und alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse rühren, bis sie glänzt und schön zusammenhält.
Braunen Zucker und Haselnüsse zum Eiweiß geben. Marzipan klein schneiden und alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse rühren, bis sie glänzt und schön zusammenhält.
💡 Tipp: Man kann alle möglichen Nüsse nehmen – was vom Backen übrig geblieben ist. Perfekt zur Resteverwertung.
4
Aufrollen und schneiden
Teig auf der Arbeitsfläche rechteckig ausrollen – ca. 30 x 40 cm, muss aber kein Millimetermaß sein. Nuss-Marzipan-Füllung gleichmäßig darauf verstreichen, bis an die Ränder.
Straff aufrollen und die Rolle noch kurz auf der Arbeitsfläche hin und her bewegen – so bleibt sie geschlossen. In ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden.
Straff aufrollen und die Rolle noch kurz auf der Arbeitsfläche hin und her bewegen – so bleibt sie geschlossen. In ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden.
5
In die Form setzen und gehen lassen
Springform großzügig mit Butter ausstreichen. Die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen – ein bisschen Abstand dazwischen lassen, der Teig geht noch auf.
Zugedeckt nochmal ca. 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Zugedeckt nochmal ca. 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
✅ Kontrollpunkt: Stücke sind aufgegangen und haben sich verbunden.
6
Backen und glasieren
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen, bis der Kuchen schön goldbraun ist und das ganze Haus nach Nüssen und Marzipan duftet.
Aus der Form lösen und noch heiß mit erwärmter Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade) bepinseln – das gibt den Glanz und hält den Kuchen saftig.
Aus der Form lösen und noch heiß mit erwärmter Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade) bepinseln – das gibt den Glanz und hält den Kuchen saftig.
✅ Kontrollpunkt: Gleichmäßig goldbraun. Beim Klopfen auf die Unterseite klingt er hohl.
💡 Tipp: Der Rosenkuchen bleibt bis zu drei Tage frisch. Perfekt zum Nachmittagskaffee, wenn die Oma auf Besuch kommt, oder einfach am Sonntagmorgen zum Frühstück.
Fragen & Antworten
Welche Nüsse eignen sich am besten?
Walnüsse sind der Klassiker, aber Haselnüsse funktionieren genauso gut und schmecken etwas feiner. Mandeln machen den Kuchen milder. Am besten: Nüsse grob hacken, nicht zu fein mahlen, damit man noch Stückchen im Biss hat. Die Nüsse vorher leicht anrösten verstärkt das Aroma.
Warum geht mein Hefeteig nicht richtig auf?
Drei häufige Gründe: Die Hefe ist abgelaufen, die Milch war zu heiß (über 42 Grad tötet Hefe ab) oder der Teig stand zu kalt. Hefe braucht 28–32 Grad. Im Winter: Backofen auf 30 Grad vorheizen, ausschalten und den Teig reinstellen. Und: Hefeteig braucht Zeit, mindestens 1 Stunde gehen lassen.
Kann man Nuss-Hefekuchen einfrieren?
Ja, am besten in Scheiben geschnitten einfrieren. Einzelne Scheiben direkt in den Toaster oder bei 150 Grad im Ofen aufwärmen. Hält eingefroren 2–3 Monate. Auch den rohen Teig kann man einfrieren: Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, dann weiterverarbeiten.
Wann ist der Kuchen fertig?
Die Stäbchenprobe: Ein Holzspieß in die Mitte stecken. Wenn er sauber herauskommt (ohne feuchten Teig), ist der Kuchen fertig. Bei Hefeteig mit Nussfüllung ca. 35–45 Minuten bei 170–180 Grad. Zu früh rausnehmen: innen roh. Zu spät: trocken. Der Zahnstocher lügt nie.
Wie bleibt der Kuchen saftig?
Genug Butter im Teig (nicht sparen!), die Nüsse bringen natürliches Fett mit. Nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen. Wer mag: Den noch warmen Kuchen mit einer Mischung aus Milch und Zucker bestreichen, das hält ihn feucht. Und: Abgedeckt lagern, damit er nicht austrocknet.