Raclette Soßen Rezept Meine 5 besten Raclette- & Fondue-Soßen

Fünf Soßen für Raclette und Fondue, die sich gut vorbereiten lassen: von klassisch bis würzig. Die Mengen sind auf 4 Personen ausgelegt und lassen sich einfach verdoppeln.
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🍳 Portionen 4
Gesamt 30 Min.
👋 Aktive Zeit 30 Min.
💪 Schwierigkeit Mittel
🍽 Kategorie Jause & Snacks
477 kcal
2.4g Eiweiß 51.8g Fett 3.1g Kohlenhydr.
pro Portion

Du brauchst

Zutaten

Mole-Mayo: Chili-Paste

  • je 1 Stück Pasilla-, Ancho- und Chipotle-Chili (getrocknet)
  • 1 EL Tomatenmark
  • ½ TL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 Prise Zimt
  • 100–150 ml heißes Wasser

Mole-Mayo: Mayo

  • 1 Ei (Raumtemperatur)
  • 200 ml neutrales Öl
  • 1 TL Senf
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz

Avocado-Limetten-Dip

  • 1 reife Avocado
  • 100 g griechischer Joghurt (10 %)
  • Saft einer halben Limette
  • 1 kleine Prise Salz
  • etwas Chili (frisch oder getrocknete Flocken)
  • 1 TL Honig (optional)

Süß-würzige Curry-Zwiebel-Sauce

  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Schuss Apfelessig
  • 3–4 EL Ketchup
  • ½ TL Currypulver (+ etwas extra zum Bestreuen)

Schnittlauch-Knoblauch-Crème mit Sojasauce

  • 150 g Crème fraîche
  • 1 EL Joghurt (10 %)
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 TL Sojasauce
  • 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten
  • Salz & Pfeffer

Zwiebel-Marmelade mit Marille, Wasabi & Ingwer

  • 2 große Zwiebeln
  • 1 EL Öl oder Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Marillenmarmelade
  • ½ TL frisch geriebener Ingwer
  • ½ TL Wasabi
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben

Zubereitung

1

Mole-Mayo (Chili-Schoko-Dip)

Die getrockneten Chilis grob zerteilen und 15 Minuten in heißem Wasser einweichen. Abgießen (etwas Einweichwasser zurückbehalten) und zusammen mit Tomatenmark, Kakaopulver, Zimt und einem Schluck vom Einweichwasser zu einer glatten Paste mixen. Ei, Senf, Zitronensaft, Salz und Öl mit dem Stabmixer zu einer cremigen Mayonnaise aufschlagen. Die Chili-Paste esslöffelweise unter die Mayo rühren, bis Schärfe und Aroma passen.
💡 Tipp: Je länger die Chilis ziehen, desto aromatischer wird die Paste. Für weniger Schärfe die Kerne vor dem Einweichen entfernen.
2

Avocado-Limetten-Dip

Avocado halbieren, Kern entfernen, Fruchtfleisch herauslösen. Mit Limettensaft beträufeln und mit einer Gabel zerdrücken. Joghurt unterrühren, mit Salz und Chili abschmecken. Wer es runder mag, gibt einen Teelöffel Honig dazu. Bis zum Servieren kalt stellen.
💡 Tipp: Den Dip erst kurz vor dem Servieren fertigstellen oder direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken – so bleibt er schön grün.
3

Süß-würzige Curry-Zwiebel-Sauce

Zwiebel fein würfeln, mit Salz, Zucker und Apfelessig vermengen und 15 Minuten ziehen lassen. Die Zwiebeln werden dadurch milder. Flüssigkeit abgießen, Zwiebeln mit Ketchup und Currypulver verrühren. Nach Geschmack Currypulver oben drüber streuen.
💡 Tipp: Die Zwiebel darf ruhig sehr fein gewürfelt werden – dann verbindet sich die Sauce besser und wirkt nicht so „zwiebellig“ im Biss.
4

Schnittlauch-Knoblauch-Crème mit Sojasauce

Crème fraîche und Joghurt glatt rühren. Den fein geriebenen Knoblauch und die Sojasauce einrühren, Schnittlauch unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Servieren kalt stellen.
💡 Tipp: Sojasauce vorsichtig dosieren – sie bringt Salz und Umami. Erst Sojasauce unterrühren, dann am Schluss mit Salz nachjustieren.
5

Karamellisierte Zwiebel-Marmelade

Zwiebeln fein würfeln und in Öl oder Butter bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Mit einer Prise Salz bestreuen und 20–25 Minuten langsam braten, bis sie goldbraun und karamellisiert sind. Mit Apfelessig ablöschen, dann Marillenmarmelade, Ingwer, Knoblauch und Wasabi zugeben. Kurz köcheln lassen, bis eine marmeladenartige Konsistenz entsteht.
💡 Tipp: Die Zwiebeln wirklich langsam karamellisieren lassen – lieber etwas länger bei mittlerer Hitze, dann wird der Geschmack tief und süß, ohne dass sie verbrennen.

Fragen & Antworten

Welche Saucen gehören zu Raclette?
Die klassische Dreiheit: Cocktailsauce (leicht scharf-süß), Knoblauchsauce (cremig, nach Aioli-Art) und eine Kräutersauce (Joghurt-Basis mit frischen Kräutern). Dazu: Cornichons, Silberzwiebeln und eingelegte Paprika als Beilagen.
Kann man die Saucen am Vortag machen?
Ja, sogar empfehlenswert. Die Aromen verbinden sich über Nacht. Im Kühlschrank halten sie 3–5 Tage. Vor dem Servieren nochmal abschmecken und eventuell nachwürzen. Frische Kräuter erst am Serviertag unterrühren.
Welcher Käse für Raclette?
Raclette-Käse aus der Schweiz oder Frankreich ist ideal, er schmilzt perfekt und wird cremig ohne fädenziehend. Alternativ: Gouda, Emmentaler, Appenzeller oder Bergkäse. Jeder Käse der gut schmilzt funktioniert. Viele Gäste mögen eine Mischung aus verschiedenen Sorten.
Wie viel Käse pro Person?
Ca. 200–250 g Käse pro Person, wenn Raclette das Hauptgericht ist. Dazu kommen ja noch Kartoffeln, Gemüse, Fleisch und die Saucen. Lieber etwas mehr einplanen, Käse wird nie schlecht. Pro Person 8–10 Pfännchen ist ein guter Richtwert.
Was legt man alles ins Pfännchen?
Kartoffeln (vorgekocht), Gemüse (Paprika, Champignons, Mais, Brokkoli), Fleisch (Schinken, Speck), Früchte (Ananas, Birne), Cornichons. Der Käse kommt obendrauf und wird unter dem Grill geschmolzen. Nicht zu voll laden, sonst wird nichts richtig heiß.

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