Linzer Augen Rezept klassisches Mürbteig-Rezept mit Marmelade
Portionen
30–40 Stück
Gesamt
90 Min.
Aktive Zeit
20 Min.
Ruhezeit
60 Min.
Schwierigkeit
Mittel bis Schwer
Kategorie
Süßes & Mehlspeisen
647
kcal
7.5g Eiweiß
36.3g Fett
72.9g Kohlenhydr.
pro Portion
Du brauchst
Zutaten
Hauptzutaten
- Teig (ca. 30–40 Stück)
- 170 g weiche Butter
- 100 g Staubzucker (Puderzucker)
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 Prise Salz
- Mark 1 Vanilleschote
- 1 Eigelb
- Füllung
- ca. 200 g Himbeermarmelade (aus dem Glas)
- etwas Zitronensaft (optional)
- Finish
- Staubzucker (Puderzucker) zum Bestäuben
- Tipp: Böden und Deckel getrennt backen – Deckel sind meist 1–2 Minuten früher fertig.
Zubereitung
1
Teig herstellen
Butter mit Mehl, Puderzucker, Salz und Vanillemark zwischen den Fingern zu einer krümeligen Masse verreiben. Eigelb einarbeiten und zügig zu einem glatten Teig verkneten. Teig flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und 30–60 Minuten kaltstellen.
2
Marmelade vorbereiten
Himbeermarmelade vorsichtig erwärmen, optional mit etwas Zitronensaft verfeinern und durch ein feines Sieb streichen – so wird sie schön glatt. Abkühlen lassen und später in einen Spritzbeutel füllen.
3
Teig ausrollen
Den gekühlten Teig kurz durchkneten, auf leicht bemehlter Fläche ca. 3 mm dick ausrollen.
4
Ausstechen
Sterne oder Kreise ausstechen. Bei der Hälfte ein kleines Loch für die Deckel ausstechen (Stern oder Kreis). Auf Backpapier setzen.
5
Backen
Bei 170 °C Umluft 10–12 Minuten goldgelb backen. Deckel 1–2 Minuten früher herausnehmen, da sie schneller fertig sind.
✅ Kontrollpunkt: Goldgelb, nicht braun – Mürbteig wird schnell zu dunkel.
💡 Tipp: Böden und Deckel auf getrennten Blechen backen.
6
Füllen und Zusammensetzen
Abgekühlte Böden mit Marmelade bespritzen (Rand frei lassen). Deckel mit Puderzucker bestäuben, aufsetzen und leicht andrücken – die Marmelade sollte sichtbar nach oben kommen.
Fragen & Antworten
Was sind Linzer Augen?
Österreichische Weihnachtsplätzchen: Mürbteigkekse, je zwei zusammengeklebt mit Ribis (Johannisbeeren)elmarmelade (Johannisbeergelee), der obere Keks hat drei kleine Löcher durch die die rote Marmelade durchschimmert. Daher der Name: Augen.
Welche Marmelade nimmt man?
Rote Ribiselmarmelade (Johannisbeergelee) ist der Klassiker. Auch Marillenmarmelade (Aprikose) oder Himbeermarmelade funktionieren. Die Marmelade soll dickflüssig sein und nicht laufen. Vor dem Füllen durch ein Sieb streichen für eine glatte Konsistenz.
Wie bekomme ich die Löcher perfekt?
Einen kleinen Ausstecher (ca. 1 cm) oder die Rückseite einer Spritztülle verwenden. Die Löcher in die oberen Kekse NACH dem Backen stechen, wenn der Keks noch warm und weich ist. Oder vor dem Backen, dann bleiben sie sauberer. Drei Löcher in Dreiecksform sind das Markenzeichen.
Kann man den Teig am Vortag machen?
Ja, sogar empfehlenswert. Mürbteig wird im Kühlschrank über Nacht fester und lässt sich besser ausrollen. In Frischhaltefolie wickeln. 15 Minuten vor dem Verarbeiten rausnehmen, damit er etwas geschmeidiger wird.
Wie lagert man Linzer Augen?
In einer Keksdose mit Deckel, zwischen den Lagen Backpapier. Halten 3-4 Wochen. Nicht mit Keksen mischen die Feuchtigkeit abgeben. Die Marmelade kann mit der Zeit etwas eintrocknen, das ist normal. Nicht im Kühlschrank lagern.
Was ist der Unterschied zwischen Linzer Augen und Spitzbuben?
Der Name ist regional verschieden – Linzer Augen in Österreich, Spitzbuben in Deutschland – aber der entscheidende Unterschied liegt in den Löchern: Linzer Augen haben drei kleine Löcher im Deckel (daher der Name „Augen“), Spitzbuben haben nur ein großes Loch in der Mitte. Das Rezept ist dasselbe: Mürbteig, Marmelade, Staubzucker (Puderzucker).